Friede sei mit dir

Der heutige Beitrag braucht keine großen einleitenden Worte. Er gibt einfach meine Gedanken zur aktuellen Situation wieder und zeigt, wie ich versuche, damit umzugehen: durch Worte.

Wahnsinnig, unberechenbar, aggressiv, hasserfüllt, narzisstisch, machtgierig – die Attribute für das „Monster“, das in Russland auf seinem Stuhl sitzt und die restliche Welt auslacht, reißen dieser Tage nicht ab. Die Schlagzeilen in den Medien überwerfen sich, jeden Tag wird mit derselben Ungewissheit nach Osten geblickt, niemand weiß, was noch auf uns zukommen wird. Und überall schwingt Angst mit. Angst vor einem Menschen, der für und von Menschlichkeit nicht mehr viel übrig hat.

Wie kann es sein, dass ein einziger Mensch so viel Chaos auf der Welt anrichten kann? Wie kann es sein, dass von einem auf den anderen Tag unsere Zuversicht und unsere Vorstellung von einer ‚heilen Welt‘ so mit Füßen, Waffen, Raketen, Panzern und Machtspielchen getreten wird? Wie kann es sein, dass ein Mensch, der für dieses Durcheinander und Leid anderer Menschen verantwortlich ist, noch ruhig schlafen kann?

Fragen, die seit ein paar Tagen in meinem Kopf umherschwirren, auf die ich mir allerdings keine Antworten erhoffe. Ich versuche indes die Lage rational zu analysieren, Fakten zu zergliedern und damit zumindest ansatzweise – und für mich persönlich – die gegenwärtige Situation klarzulegen. Ich versuche mich abzulenken, durch Arbeit, Sport, Musik. Damit meine Angst, die von Tag zu Tag präsenter wird, nicht die Überhand gewinnt. Ja, ich habe Angst. Ich habe Angst vor dem Krieg. Ich habe Angst davor, dass noch viel mehr über den Haufen geworfen wird, dass das Unvorstellbare und Unaussprechliche passiert, dass das „Monster“ keine Gnade kennt.

Und ich bete zu Gott, dass er mit uns ist und sein Friede höher ist als alle Vernunft.

mm

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