A lot of work is going on…

Heute gibt es mal wieder ein kleines Update zu dem, was zur Zeit bei mir ansteht, und zwar hinsichtlich Tagungen, Workshops/Datensitzungen, Lehre an der Uni sowie Artikel/Aufsätze. Und nicht zu vergessen: Wie geht es mit meiner Dissertation voran?

Tagungen. Im September fahre ich gleich auf zwei Tagungen in derselben Woche. Und zwar vom 17.-19. September auf die GAL in Halle, wo ich an der Postersession und dem Posterslam teilnehmen werde, und am 20. September werde ich in Innsbruck einen Vortrag auf der Tagung zu Gastronomie und Önologie halten. Bei der Postersession in Halle werde ich ein Poster präsentieren, das instruktive Sequenzen in Orchesterproben behandelt. Bei meinem Vortrag in Innsbruck werde ich dagegen über ein Thema sprechen, das mich persönlich interessiert, das aber in keinem Zusammenhang mit meiner Dissertation steht: Es geht um (verwendete) Sprachen in Südtiroler Speisekarten (siehe auch meinen letzten Blogbeitrag Fehleranalyse in Südtiroler Speisekarten). Das Corpus, das ich für diese Präsentation verwende – Speisekarten von 20 Südtiroler Restaurants -, werde ich auch für eine weitere Tagung nutzen, nämlich für die ÖLT im Dezember, die an der Uni Salzburg stattfindet. Dann werde ich über Eigennamen enthaltende Speisenbezeichnungen, wie etwa Rammelstein Maccheroni, Pizza Tommy, Weisses Kreuz Burger usw. sprechen.

Workshops/Datensitzungen. Ebenfalls im September, genauer gesagt am 30.09., werde ich an einem Datensitzungsvormittag mit und einem Gastvortrag von Arnulf Deppermann an der Uni Innsbruck teilnehmen, aber ohne eigene Daten. Das Thema der Datensitzung ist Kompetenzentwicklung in Lehr-Lern-Kontexten, der Gastvortrag behandelt die Transkription und Analyse von Videodaten sozialer Interaktionen.

Lehre an der Uni. Im kommenden Wintersemester 2019/20 werde ich meine erste Lehrveranstaltung an der Uni Salzburg zum Thema Pragmatik abhalten. Ich habe bereits während meiner Anstellung an der Uni Innsbruck universitäre Lehrerfahrung sammeln können und freue mich nun darauf, auch an der Uni Salzburg im Bereich Lehre tätig sein zu dürfen. Die LV wird sich in einem ersten allgemeinen Teil den Kerngebieten der Pragmatik widmen, wie z.B. Sprechakte, Konversationsmaximen und konversationelle Implikaturen, Deixis und Anapher usw. In einem zweiten spezifischeren Teil werden die Studierenden in die Konversationsanalyse eingeführt und ich werde in diesem Zuge auch über mein Dissertationsprojekt sprechen. Außerdem kommt Daniela Veronesi von der Uni Bozen für einen Gastvortrag nach Salzburg und wird über ihre konversationsanalytisch verankerten Projekte sprechen.

Artikel/Aufsätze. Zurzeit arbeite ich am Aufsatz zu meinem Vortrag über Mehrsprachigkeit (und Multimodalität) in Orchesterproben, den ich auf dem Forum Junge Romanistik im März 2019 an der Uni Innsbruck gehalten habe; dieser Aufsatz wird in einem Sammelband bei AVM Edition publiziert. Außerdem beginne ich mich mit dem Thema  Multimodalität intensiver auseinander zu setzen, und zwar für einen Artikel, der voraussichtlich in der Zeitschrift Multimodal Communication erscheinen soll. Der Artikel zu gesanglichen Demonstrationen als instruktive Praktik in Orchesterproben, von dem ich bereits in anderen Blogbeiträgen berichtet habe, ist fast fertig. Im Oktober steht eine letzte Besprechung an, bevor der Artikel gemeinsam mit Aufsätzen zu instruktiven Praktiken in Theaterproben in einer Schwerpunktausgabe der Online Zeitschrift für Gesprächsforschung veröffentlicht wird. Und nicht zuletzt habe ich vergangene Woche ein erstes Gutachten zu einem Aufsatz über multimodales Erzählen in der Orchesterprobe erhalten. Sobald auch das zweite Gutachten eingelangt ist, werde ich mich an die Überarbeitung des Artikels machen.

Meine Dissertation. Und zu gutem Schluss noch ein Update zum Vorankommen in meiner Dissertation. Ich beschäftige mich zur Zeit mit der Analyse von Instruktionssequenzen in Orchesterproben, den Theorieteil dazu gibt es bereits. Das Analysekapitel wird wohl noch ein wenig Zeit (ein paar Monate?) in Anspruch nehmen, auch unter Anbetracht der Tatsache, dass ich ab Oktober mit meiner Lehre beschäftigt sein werde und ich die Dissertation wohl (oder übel) ein wenig hinten anstellen muss.

Lange Rede, kurzer Sinn. Wie bereits im Titel dieses Beitrags angekündigt, steht eine Menge Arbeit an bzw. ist bereits viel am Laufen. Ich freue mich auf die kommende Zeit, denn ich werde mich mit neuen Themen beschäftigen, meine Forschung in die Lehre einbinden, dazwischen auch ein wenig reisen und auf Tagungen und Workshops neue Erfahrungen und Erkenntnisse einsammeln…und natürlich auch hier auf meinem Blog darüber berichten. 🙂

mm

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